Rückvernässung Naturschutzgebiet Geisweiher, Flugplatz Ramstein

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde im Naturschutzgebiet Geisweiher, beziehungsweise in der Westpfälzischen Moorniederung Torf abgebaut und das Landstuhler Bruch großflächig trockengelegt. Aufgrund der umfangreichen Neubaumaßnahmen auf dem Flugplatz Ramstein, der in diesem Gebiet liegt, ist ein erhebliches Defizit für den Ausgleich der Wasserführung (§ 61 und § 62 Landeswassergesetz) entstanden.

Vor dem Zufluss der beiden Gewässer Floßbach und Mohrbach auf die Liegenschaft wurden die Gewässer mittels ingenieurbiologischer Maßnahmen eingeengt, damit eine Wiedervernässung des Naturschutzgebietes gewährleistet ist. Aufgrund des so provozierten Rückstaues entsteht Rückhaltevolumen in der Fläche.

Am Zufluss des Mohrbaches wurde zusätzlich ein bis zu 40 cm hoher Erdwall mit mittig angeordnetem Wehr hergestellt, um das Wasser auf der Fläche zu verteilen und dauerhaft zur Versickerung zu bringen.

Leistungen der igr

  • Projektleitung/Projektsteuerung
  • Landschaftspflegerische Begleitplanung
  • Objektplanung Ingenieurbauwerke
  • Entwurfs- und Bauvermessung
  • Örtliche Bauüberwachung
  • Bestandsdokumentation

Kenngrößen

  • 1 Wehr
  • ca. 6 000 m³ Rückvernässungsvolumen
  • ca. 300 m Erdwall, 40 cm Höhe
  • ca. 10 neue Tümpelanlagen